Arbeitskreis Natur und Umwelt  
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Rückblick 2011:  Naturdenkmal Wacholderheide Haberschlay - Landschaftspflegearbeiten  Auch das vergangene Jahr war für den Arbeitskreis Natur und Umwelt (AKNU) geprägt von den  Landschaftspflegearbeiten auf dem Naturdenkmal Wacholderheide Haberschlay.  Im Januar und Februar wurden insgesamt ca. 75 lfm Hecke am südlichen und südöstlichen Rand,  entlang des Haberschlayweges, auf den Stock gesetzt und als Benjeshecke wieder neu aufgebaut.  Der für den August geplante Einsatztermin zur Sommermahd musste leider mangels  Teilnehmer/Teilnehmerinnen ohne Ersatztermin abgesagt werden. Deshalb haben im Jahr 2011  insgesamt nur fünf Pflegeeinsätze stattgefunden.   Die Einsatztermine von September bis November waren jeweils begünstigt von trockenem und  sonnigem Wetter, so dass wir eine entsprechend große Fläche mähen und von Brombeer- und  Hagebuttengebüsch befreien konnten.    Im Jahr 2011 waren ca. 80 Helfer und Helferinnen aktiv im Einsatz. Es wurden 237 Stunden  Handarbeit mit Schwaden und Schnittgut aus der Fläche tragen geleistet. Die Maschinen waren mit  Einachsmäher 16 Stunden, mit Motorsensen 20 Stunden und mit Motorsägen 49 Stunden im Einsatz.  In der Summe somit 322 Einsatzstunden.  Hinzu kommen die vielen Stunden in den Küchen und an den Grills für Vesper, Essen und Kuchen backen.  Wanderheim Kelter mit Aussenanlagen – Sanierungs- und Renovierungsarbeiten  Im Februar, März und April wurde an drei Einsatztagen eine Hecke auf den Stock gesetzt, ein Flächenlos im angrenzenden Waldstück  aufgearbeitet, die Vorgartenanlagen hergerichtet, die Küchen- und Verkaufsraumschränke gesäubert, die Vorhänge und Sitzpolster der  Gasträume gereinigt und die Decke und Wände der Gasträume mit einem neuen Anstrich versehen.  An weiteren Tagen werden regelmäßig der Rasen gemäht und die Hecken geschnitten.   Vorschau 2012:  Im Jahr 2012 sind auf dem Naturdenkmal Wacholderheide Haberschlay insgesamt  wieder sechs Landschaftspflegeeinsätze vorgesehen. Darunter am 21. Juli eine  Sommermahd. Wir freuen uns bei allen Terminen auf viele ehrenamtliche Helfer  und Helferinnen. Gerne begrüßen wir auch neue Gesichter. Selbstverständlich  sind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen. Für Kinder ab dem Schulalter  und Jugendliche bietet sich der Sommermahd-Termin zum reinschnuppern an.  Für gute Laune mit Verpflegung und Getränke wird bei unseren Einsätzen wie  immer bestens gesorgt.  Im März, April und Juni sind Keltertermine vorgesehen für Brennholz  aufarbeiten, die Außenanlagen herrichten sowie für allgemeine  Unterhaltungsarbeiten. Das Toilettendach soll ebenfalls renoviert werden.  55 Jahre Landschaftspflege auf dem Haberschlay – davon 20 Jahre AKNU  Auszüge aus einer Niederschrift des Bonländer Gemeinderates berichten vom November 1957: Der Albverein Bonlanden, vertreten  durch Vertrauensmann Fritz Pommer, berichtet von einer unangenehmen Unruhe auf dem Haberschlay. Die Besucher der Haberschlay  sind insbesondere sonntags stundenlang durch Motorengeräusch, hervorgerufen durch Motoren von kreisenden Modellflugzeugen, in  ihrer wohlverdienten Ruhe erheblich gestört. Mit Hilfe des Albvereins wurden Ruhebänke aus Erholungsgründen in dem Gebiet  angebracht.  In den 1960 und 70er Jahren hat sich insbesondere Friedrich Weinmann, auch einst genannt der getreue Eckart vom Haberschlay, mit  seinem Buschwolf um die Erhaltung der Wacholderheide verdient gemacht. Er war bemüht regelmäßige Pflegeeinsätze durchzuführen.  Des Weiteren waren Mitglieder der Ortsgruppen von Plattenhardt und Neresheim ebenfalls aktiv an Pflegeeinsätzen beteiligt.  Am 17. April 1992 wurde der AKNU durch Manfred Wohlfarth ins Leben gerufen. Ziel dabei war, dass sich die OG gem. § 3 der  Satzung aktiv für den Natur- und Umweltschutz und der Landschaftspflege einsetzt. Insbesondere war der Erhalt der für die Filder  einzigartigen Kulturlandschaft zu gewährleisten und die seit 1957 bewährte Tradition der OG Bonlanden bei der Landschaftspflege  fortzusetzen. Mit der Unterzeichnung eines Patenschaftsvertrages zwischen der OG und der Stadt Filderstadt am 6. November 1992   wurde dies auch vertraglich beschlossen.  Manfred Wohlfarth war es wichtig, dass jedem Menschen, vor allem den Mitgliedern des Schwäbischen Albvereins als Vorbild, die  Natur und der Umweltschutz sehr wichtig sind. Die Bewegung muss von unten, von uns selbst, kommen.  Er zitierte damals Voltaire mit den Worten: Wir sind nicht nur verantwortlich für das was wir tun, sondern auch für das was wir  nicht tun.